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             Unkraut
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   Unkraut
begrenzten die Terrassenplatten, dahinter der Rasen mit einem “Weg“ aus Trittsteinen, rechts ein Beet, wo im Sommer wohl Tomaten wachsen konnten. Ganz hinten stand noch ein, zu dieser Jahreszeit natürlich kahler kleiner Baum.

   Und dieser Garten war es, auf den ich bewusstseinsmäßig und handwerklich-technisch noch nicht eingestellt war. Aber eins war mir sofort klar: Wie der Garten jetzt gestaltet war, war er nicht optimal genutzt; man konnte mehr aus ihm machen. So erstellte ich, solange in diesen Tagen das Wetter noch nass und kalt war, einen Ausbau- und Pflegeplan. Jedenfalls müsste die Terrasse um zwei Reihen Platten (40 x 40 cm) verbreitert werden, um Gartenmöbeln ausreichend Platz zu bieten. Auch die Trittplatten müssten zum Weg ausgebaut werden. Das Gemüsebeet würde ich aufgeben; Tomaten gab es zu allen Jahreszeiten aus Spanien oder Südafrika im Supermarkt. An dessen Stelle sollte, ein lang gehegter Wunsch von mir, ein Gartenteich installiert werden. Diese praktischen nierenförmigen Wannen hatte ich schon im Baumarkt gesehen. Drumherum saubere runde Flußsteine und ein Springbrunnen, dessen Strahl sich drehte mitten hinein, eventuell noch mit romantischer Unterwasserbeleuchtung. Den ausgehobenen
Boden würde ich als Erdstufe (1,0 m breit, 0,5 m hoch) entlang des Gartenzauns zum Nachbarn aufschütten, gestützt von dekorativ geschwungenen rotbraunen Gasbetonsteinen.

   Das Wichtigste aber war, und das wollte jetzt schon bedacht werden, welches Werkzeug würde ich brauchen, um den Garten profimäßig zu gestalten und zu pflegen. Zum Beispiel war der Rasen im Schatten des kleinen Baumes total vermoost und musste dringend in Stand gesetzt werden. Das würde meine erste Aufgabe sein, damit er gleich wieder schön ins neue Jahr wachsen könnte. Desweiteren wollte er regelmäßig gemäht sein und die Kanten ordentlich getrimmt. Und die Terrassenplatten: Sie konnten eine gründliche Reinigung brauchen, denn das Grau spielte ins Grünliche, was auf einen Anflug von Flechten schließen ließ. Die Hecke musste bestimmt zweimal im Jahr geschnitten werden, der Baum einmal und das Schnittgut beseitigt... Es wird also einiges zu tun geben und eine Anzahl neuer Geräte und Werkzeuge sollte angeschafft werden. Das würde ganz schön ins Geld gehen. Ich beschloss, alles peu à peu zu seiner Zeit zu besorgen.
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